Sekten-Mitglieder sind auch nur Menschen

Menschen, die in einer Sekte leben, haben eine andere Weltanschauung. Das heißt jedoch nicht, dass sie ihren Kindern nicht auch Liebe entgegen bringen können und so leben, wie andere Familien auch. Sie machen gemeinsame Ausflüge mit Familien und Freunden und müssen arbeiten gehen um über die Runden zu kommen.

Und so ist es auch auch gut möglich, dass ein „Zeuge Jehovas“ ein eigenes Lokal besitzt, bei dem täglich Gäste kommen um zu essen und zu trinken. Er wird als Besitzer genauso darauf achten wie andere Menschen, dass das Lokal gut eingerichtet ist, mit bequemen Stühlen und sauberen Tischen. Schließlich ist das Lokal für einen Besitzer das Ein und Alles, sie verbringen den ganzen Tag dort und opfern auch ihre Freizeit um das Geschäft am laufen zu halten.

Wer in ein Restaurant geht, möchte sich meist etwas gönnen und sucht Abwechslung vom alltäglichen Leben. Und auch wenn es nur eine gewöhnliche Bierkneipe ist, so stellt sie für viele Menschen etwas wichtiges dar. Freunde treffen, raus kommen aus den eigenen vier Wänden und ausspannen von der Arbeit – das bedeutet es für sie.

Viele würden noch nicht einmal bemerken, wenn jemand aus einer Sekte sein Stammlokal führen würde, denn meist kennt man sich nur flüchtig. Es ist daher gar nicht so ungewöhnlich, wie es am Anfang vielleicht klingt. Sekten-Mitglieder sind eben auch nur Menschen.

Solange sie nicht versuchen, einen von der eigenen Sichtweise zu überzeugen, sind sie wie jeder andere auch ein Mensch mit eigenen Meinungen.

Für alle Restaurantbesitzer ist es zum Beispiel genauso wichtig, dass die Außenanlage – sofern eine besteht – ansprechend gestaltet ist – egal, ob der Besitzer Katholike, Atheist oder Zeuge Jehovas ist. So kann man zum Beispiel mit Biertischen und Sonnenschirmen viel erreichen – wenn es so die gewünschte Zielgruppe anspricht, ist es bestens. Von dem Geld, das erwirtschaftet wird, muss der Besitzer schließlich sich und seine Familie ernähren können.